Motivauswahl

Wenn ich erzähle, dass ich gerne fotografiere werde ich oftmals gefragt welche Motive ich besonders gerne vor meinem Objektiv habe. Sicherlich entwickelt man mit der Zeit eine Vorliebe und eine gewisse Affinität für bestimmte Motive, man sollte jedoch stets offen für die Dinge sein, die sich spontan präsentieren.

Es gab Tage da bin ich bewusst, die komplette Ausrüstung immer dabei, stundenlang herumgefahren mit der Hoffnung, endlich das perfekte Motive zu finden. Außer Frust und Enttäuschung blieb leider nicht viel übrig.

Manchmal ist es einfach besser die Dinge auf sich zukommen zu lassen. Ihr erinnert Euch vielleicht, ich schrieb in meinem ersten Beitrag darüber, was mein Vater bezüglich einer guten Kamera immer sagt.

„Die beste Kamera ist die, die man dabei hat“

Und so kommt es vor, dass man plötzlich vor ganz tollen Motiven steht aber die Kameraausrüstung zuhause liegt. Dann nimmt man eben das Smartphone und macht das Beste daraus.

Fotografieren soll Spaß machen und den Moment festhalten. Das so zu akzeptieren ist ein Lernprozess der, wenn man ihm gemeistert hat, ein großer Schritt nach vorne ist ein besserer Fotograf zu werden.

Geht mit offenen Augen durch die Welt, schaut Euch alles an, schaut in jeden Winkel, so ergeben sich manchmal ganz unverhofft die schönsten Motive.

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